Musikauswahl

Mit der Schallplatte fing alles an

Durch meine jahrelange Tätigkeit als DJ von über 30 Jahren hat sich natürlich so einiges an Musik angesammelt. 

Damals waren es noch die kleinen bzw. großen schwarzen Scheiben die es gab. Damals hießen die Dinger noch Single, Maxisingle und LP und der Überbegriff dafür hieß dann Schallplatte. 

Die erste CD:                                                          Der Urknall des digitalen Audio-Zeitalters

Am 2. März 1983, sind die Compact Disc und das dazugehörige Abspielgerät, der CD-Player, auf dem Trampelpfad der Weltgeschichte erschienen. Rückblickend wird dieses Datum gerne als Beginn der digitalen Audio-Ära bezeichnet, auch wenn die Entwicklung hin zu dieser genialen Verschmelzung von Kunststoff-, Metall- und Laser-Technologie schon weitaus früher begonnen hatte. Um das optische Speichermedium für Musik und seine Entstehung ranken sich viele Legenden. Fakt ist, dass die CD die Musikwelt revolutioniert hat. Aber hat sie heute, drei Jahrzehnte nach ihrer Geburt, überhaupt noch eine Überlebenschance? Ich weiß es leider nicht!

Die 90er: Die Geburt von MP3

Schon zu Beginn der 90er Jahre werden im Rahmen von MPEG gleich mehrere Verfahren für die Codierung von Musik entwickelt. Aus den vielversprechendsten Kandidaten wird schließlich eine einzige Gruppe gebildet, bestehend aus drei unterschiedlich komplexen Codierungen. Der MPEG-1 Layer 3 (MP3) ist dabei zunächst vorrangig für hochqualitative Rundfunkübertragungen gedacht, seine technische Entwicklung findet Ende des Jahres 1991 seinen Abschluss. Bis zur Namensgebung dauert es allerdings noch vier weitere Jahre, dann ist .mp3 geboren.


Seitdem steht die Dateiendung für die Möglichkeit, Musik in CD-Qualität in einer komprimierten Dateigröße verfügbar zu machen. Das wird unter anderem durch das Weglassen von überflüssigen Daten, also zum Beispiel für das menschliche Ohr ohnehin nicht hörbaren Tönen, erreicht. Das bedeutet natürlich schon einen gewissen Qualitätsverlust, der der Verbreitung von MP3 aber offenbar seither nicht geschadet hat.


Und auch ich bin als DJ mit der Zeit gegangen. Somit hat sich natürlich auch für mich und meinen Tonträgern einiges geändert. Seit Mitte der 90ziger bin ich erst mit einem kompletten Computer und ab 2005 dann mit einem Laptop auf Veranstaltungen unterwegs. 

Der Vorteil der - ich sag jetzt mal digitalen Musik - ist natürlich der, das man nicht mehr so viel Schallplatten und CD´s mit sich rumschleppen muß und das man heute alles auf Festplatten speichern und abspielen kann. Und somit habe ich als DJ auch eine größere Auswahl an Musik dabei.


Bei mir sind das zur Zeit an die ca. 500.000 Musiktitel. Ja Sie haben richtig gelesen, ca. 500.000 Musiktitel, und es kommen ständig neue hinzu, da ich laufend von den Plattenfirmen und Discjockey Verbände bemustert werde. 


Meine Musiksammlung beinhaltet eine große Auswahl an Liedern nahezu aller Jahrgänge: angefangen bei den Oldies der 30ziger Jahre, hin über die Musik der 50er und 60er Jahre, über Rock und Pop der 70er/80er/90er Jahre bis hin zu aktueller Musik aus den Charts, Black Music, House, Electro etc. Natürlich fehlen Stimmungslieder, Schlager, Karnevals- und sonstige Partymusik ebensowenig.


Natürlich kommt es immer auf die Party, die Gäste und den Veranstalter an, welche Musik ich spiele.

Bei mir gibt es die Möglichkeit, zum einen über Musikwunschzettel die vorher ausgelegt werden und zum anderen über digitalem Weg sich Musik zu wünschen.

Ausserdem kann der Veranstalter im vorraus ebenfalls über einen Musikfragebogen (den Sie auch hier downloaden können) mitbestimmen welche Musik bei ihm laufen soll und welche nicht. 


Und dadurch das meine Musiktitel alle auf digitalem Speicherplatz liegen, ist es mir natürlich auch möglich, einen Musikwunsch innerhalb weniger Sekunden zu spielen, vorausgesetzt er passt in die musikalische Runde.

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